Aktionsfondsjury: Die Mitglieder stellen sich vor
QM Glasower Straße hat eine Aktionsfondsjury! Dank der regen Beteiligung der Anwohnenden an der Online-Wahl kann die neu gewählte Jury ihre Tätigkeit aufnehmen. Die Aktionsfondsjury wird entscheiden, welche Aktionen in der Nachbarschaft mit Geld aus dem Aktionsfonds gefördert werden. In diesem Beitrag stellen sich die gewählten Mitglieder der Aktionsfondsjury vor.

„Ich bin eine Abiturientin namens Sudem Songül Can. Aus meiner großen, türkischen Familie bin ich nach meiner Nichte die Jüngste. Daher beschreiben mich viele auch als „Familienmensch“. Ich setze mich für andere gerne ein und es macht mir Spaß Menschen zu helfen. Als Peerhelperin trete ich auch mit vielen anderen Altersgruppen in Kontakt, sodass ich gut die Meinungen anderer einschätzen kann und auch ihre Wünsche beeinflussen. Nach 17 Jahren Leben in Neukölln fallen mir viele Dinge ein, die man ändern könnte. Deswegen ist es für mich die ideale Gelegenheit und hat für mich höchste Priorität, weil ich Wert darauf lege, in welcher Umgebung die nächsten Generationen aufwachsen und leben werden.“
 
„Mein Name ist Daniela Hinz, ich bin gebürtige Berlinerin und bin 36 Jahre alt. Seit etwa 10 Jahren wohne ich in Neukölln und seit 2017 mit meinem Mann und meinen 2 Töchtern hier im Kiez. Ich bin klassische Musikerin, interessiere mich für Kunst, Kultur, Gemeinschaft und nachhaltiges Leben. Als Anwohnerin der Ringbahnstraße freue ich mich über die tolle Anbindung und direkte Einkaufsmöglichkeiten vor Ort. Ich wünsche mir aber weniger Müll an der Straße, unter der Ilsebrücke und im Gebiet des S Bhfs- Neukölln. Auch fände ich es toll einen Nachbarschaftsgarten zu haben mit etwas Grün und einem kleinen mit Anmeldung nutzbaren Pavillon, für Geburtstagsfeiern oder andere Zusammenkünfte.“
 
„Mein Name ist Saleh Iraki. Ich bin 48 Jahre alt und arbeite als Busfahrer bei der BVG. Seit nun schon über 15 Jahren lebe ich mit meiner Frau, meinem Bruder mit Downsyndrom und drei Kindern in diesem Kiez und engagiere mich auch für einen Verein. Ich wünsche mir ein gutes nachbarschaftliches Zusammenleben. Sich gegenseitig zu helfen in schwierigen Zeiten wie diesen ist notwendig. Ein Abbauen von gegenseitigen Vorurteilen dringend notwendig und erleichtert das Zusammenleben.“
 
„Ich heiße Jörg Kantel, bin 68 Jahre alt, verheiratet und wohne seit 10 Jahren hier im Kiez. Die letzten 25 Jahre vor meiner Pensionierung 2019 war ich EDV-Leiter in einem Forschungsinstitut. Seit 2019 bis heute arbeite ich neben meiner Pension noch als Unternehmensberater im Bereich IT/Organisation. Daneben bin ich Autor von IT-Fach- und Lehrbüchern und Fachartikeln. Meine Frau und ich sind beide im Bürgerverein proNeubritz aktiv und ich wünsche mir, diese Tätigkeit für Neubritz auch in der Aktionsfondsjury des QM Glasower Straße fortsetzen zu können. Ich bin ansonsten unabhängig und ein politischer Mensch, aber kein Mitglied einer politischen Partei.“
 
„Ich bin Zehra Rojda Karabulut. Ich bin 16 Jahre alt und bin in diesem Kiez geboren und aufgewachsen. Hier habe ich mit meinem Vater zum ersten Mal Fahrrad fahren gelernt und lauter Freunde und Nachbarn kennengelernt, die immer noch ein große Rolle in meinem Leben spielen. Dieser Kiez ist mein Zuhause und ich fühle mich hier sicher und geborgen. In diesem Kiez ist es nie langweilig, wir haben schöne Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Familien, z.B. den Kindertreff oder den Jugendclub. Ich bin Peerhelperin im Kindertreff, alle Kinder und Mitarbeiter sind mir ans Herz gewachsen, sodass ich sagen kann, dass sie ein wichtiger Bestandteil meines Lebens sind. Ich habe dort sehr viel Erfahrung gesammelt, die mein Leben positiv beeinflusst. Ich würde mich gerne dafür einsetzen, den Kiez schöner zu gestalten und sauber zu halten, damit alle Erwachsenen, Jugendlichen und Kinder mit Freunden und Familie weiterhin hier aufwachsen und wunderschöne Erinnerungen sammeln und erleben können.“
 
„Mein Name ist Karin Kuhrt. Ich bin Jahrgang 1965, verheiratet, nicht mehr berufstätig und komme ursprünglich aus dem Einzelhandel. Seit 2010 bin ich Mitglied im Verein ProNeubritz e.V., in dem ich vor einigen Jahren das Amt der Kassenwartin übernehmen durfte. Ich bin ein sehr kreativer, gläubiger, leider mobilitätseingeschränkter Mensch und interessiere mich für Kultur. Viele Jahre habe ich mich für die Verlegung (inklusive der Recherchen) von Stolpersteinen in unserem Kiez eingesetzt. Ich würde ganz gerne in der Aktionsfondsjury mitwirken und dort meine Ideen und Meinung einfließen lassen. Ich könnte mir vorstellen Blumenpflanzaktionen, Tauschaktionen oder kulturelle Ideen zu favorisieren. Ich bin kein Mitglied einer Partei und sehe alles aus Sicht des „Normalbürgers“.“
 
„Mein Name ist Abdelrahman Mohamad. Ich bin 31 Jahre alt und bin seit 10 Jahren als Selbständiger in der Telekommunikationsbranche tätig. Ich bin relativ frisch in diesem Kiez mit meiner Frau und meinen 3 Kindern hergezogen. Seit 2 Jahren bin ich außerdem ehrenamtlich in einem Kleingartenverein als Kassierer im Amt. Ich wünsche mir für meinen Kiez ein gutes nachbarschaftliches Miteinander und ein Angebot an verschiedenen Projekten für die Familien. Was mir gefallen würde, wären jährliche Kiezfeste, wo sich alle Nachbarn aus dem Kiez treffen und unsere Kinder sich gegenseitig austauschen, kennenlernen und zusammen spielen können. Auf eine gepflegte und saubere Umgebung lege ich großen Wert.“
 
„Ich bin Michael Morsbach, 65 Jahre alt und wohne mit meiner Partnerin in der Delbrückstraße. Ich habe mein Berufsleben hinter mir, nach 40 Jahren an Neuköllner Schulen bin ich im Ruhestand. Genauso lange engagiere ich mich fur Neukölln, zurzeit vor allem als Bezirksverordneter in der SPD-Fraktion. Ich bin Mitglied in Neuköllner Vereinen und der Bürgerstiftung. Ich möchte die Zeit, die ich jetzt mehr habe, nutzen um meine Erfahrungen und mein Wissen in den Aufbau des QM’s einzubringen. Den drei Teilgebieten des QM-Gebietes ist gemeinsam, dass es an Orten des Zusammenkommens und Austausches fehlt. Hier sehe ich eine Aufgabe, bei der mit dem Aktionsfond viel bewegt werden kann.“
 
„Ich bin Jennifer Sanchez, 34 Jahre alt und in diesem Kiez geboren. Zwischendurch habe ich an vielen verschiedenen Orten gelebt und gearbeitet, bis es mich vor 4 Jahren wieder genau hierher gezogen hat. Neukölln ist und bleibt meine Heimat und nun lebe ich mit meiner kleinen Familie wieder hier. Mein 6-jähriger Sohn besucht die Grundschule im Kiez und ich bin als selbstständige & mobile Fotografin tätig. Ich fahre gerne mit dem Rad durch Neukölln, aber nutze durch die Arbeit auch oft mein Auto und verzweifle täglich bei der Parkplatzsuche zwischen all den Baustellen. Ich treibe gerne Sport und würde mir mehr Outdoor Angebote in meinem Kiez wünschen. Ich liebe den Markt auf dem Kranoldplatz und den Grünsteifen über der Autobahn – nur etwas sauberer könnte er sein, damit man sich dort auch wohl fühlen kann. Ich bin ein sehr aufgeschlossener und neugieriger Mensch und liebe den Austausch zwischen Kulturen und über Kunst und Musik. Als gebürtige Neuköllnerin, als selbstständige Unternehmerin und als Mutter eines kleinen Sohnes schaue ich aus vielen unterschiedlichen Perspektiven auf dieses Viertel. Mir ist es wichtig alle Aspekte mit einzubeziehen, sei es Aktionen für die Kinder, für Familien und auch für die Selbstständigen hier im Kiez. Ich wünsche mir eine Umgebung in der man sich gerne aufhält und die gepflegt und geschätzt wird von seinen Anwohnern. Ich wünsche mir eine freundliche Nachbarschaft, wo man sich gegenseitig unterstützt und sich wohl fühlen kann. Ich wünsche mir Austausch und Zusammenhalt – unter Familien, unter Selbstständigen und unter Anwohnern allgemein.“
 
„Mein Name ist Mohamed Seferi. Ich bin 24 Jahre alt und studiere im letzten Semester Soziale Arbeit. Ich bin in Berlin Neukölln geboren und aufgewachsen. Mit mir gewinnt das QM ein empathischen, teamfähigen und motivierten ehrenamtlichen Mitarbeiter. Da ich in Neukölln aufgewachsen bin und somit die Probleme und die negativen Vorbilder mit denen die Jugendlichen jeden Tag konfrontiert werden miterlebt habe, ist mein Ziel ,dass ich mein fachliches Wissen und meine starke Motivation für eine gute Präventionsarbeit nutzen möchte. Zudem möchte ich eine nachbarschaftliche Atmosphäre und ein schönes Miteinander erarbeiten.“
 
„Hallo, ich bin Vanessa, 31 Jahre, habe lange in Italien mit Blick auf Olivenbäumen gelebt, hier in Neukölln schaue ich gerne aus meinem Fenster heraus und frage mich oft dabei wie andere Menschen wohl leben. Theater, andere Künste, Menschen und die sonstige Natur begeistern und inspirieren mich. In Gesellschaft entdecke ich gerne die Welt, in der ferne und vor meiner Haustür. Jeder Tag ist wie eine Schatzsuche und weil ich neugierig bin, finde ich bei der Arbeit, Zuhause oder bei einem Spaziergang vieles: ein lachendes Kind, ein fluffiger Hund, eine wunderschöne Blume, eine helfende Hand, Straßenkunst, Musik die aus einer Wohnung klingt. Ich wünsche mir Aktionen die sowohl junge als auch ältere Menschen involvieren und ansprechen, generationenübergreifend wirken. Gelegenheiten bei denen wir uns in gelassener Atmosphäre begegnen, Austauschen, Interessensgemeinschaften bilden, unsere Fantasien und Leidenschaften entdecken und ausleben können. Eine Nachbarschaft in der für Orte und Strukturen gesorgt wird, durch die wir uns gegenseitig bereichern und unterstützen können. Ich wünsche mir ein Strassenfest, familienfreundliche Veranstaltungen, neue Spiel- und Lernmöglichkeiten für Kinder, künstlerische Projekte, Aktionen die Grünflächen aufwerten und mehr Raum für Insekten und Vögel im Kiez schaffen. Dafür, und für mehr, werde ich mich einsetzen.“
 
„Mein Name ist Bertil Wewer, ich bin Jahrgang 1959, Diplom-Betriebswirt (FH) und arbeite als Assistent der Geschäftsleitung in einer Neuköllner Lebensmittelfabrik. Seit 1993 wohne ich in Neubritz. Früher war ich Sprecher der Betroffenenvertretung im Sanierungsgebiet Wederstraße. Heute bin ich u.a. Vorsitzender des Ortsteilvereins proNeubritz e.V. und Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln für Bündnis 90/Die Grünen. Ich will keinen (Sperr-) Müll und Hundekot auf unseren Straßen. Die (Freizeit-) Angebote für Kinder- und Jugendliche sollen besser werden, um sie vor (Jugend-) Gangs zu schützen. Der Drogenhandel im Carl-Weder-Park muss bekämpft werden. Dem Kulturbunker in der Rungiusstraße gehört endlich Leben eingehaucht, damit er zum Treffpunkt aller Menschen im Kiez wird.“