Auf Beschluss des Senats von Berlin werden 2028 elf Quartiere mit besonderen sozialen Herausforderungen in das Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ aufgenommen und als Quartiersmanagementgebiete festgelegt. Damit erhalten sie umfassende Mittel für Baumaßnahmen und sozio-integrative Projekte. Zudem wird sich ein Quartiersmanagement-Team vor Ort in enger Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern um die Aktivierung und Beteiligung der Nachbarschaft, den Aufbau von Netzwerken und die Entwicklung von Projekten kümmern. Neben Quartieren in Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau, Tempelhof-Schöneberg, Marzahn-Hellersdorf und Reinickendorf wird es auch zwei neue Quartiersmanagementgebiete in Neukölln geben: Britz Nord und Britz Süd.
Das neue QM-Gebiet Britz Nord:
Dem Gebiet Britz Nord wird ein Teil des bestehenden Quartiers Glasower Straße zugeschlagen: der Bereich nördlich entlang des A100-Tunnels, der Britzkestraße und der Grenzallee bis zum Autobahnanschluss Buschkrugallee, entlang der Buschkrugallee bis zum Teltowkanal. Im Gegenzug erhält das QM-Gebiet Glasower Straße das Areal zwischen Karl-Marx-Straße, S-Bahnring, Mittelbuschweg, Naumburger Straße und ein Zipfel zwischen Autobahndreieck Neukölln, Grenzallee und Oberhafen.
Im neuen QM-Gebiet leben knapp 20.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Bis zum 31. Dezember 2027 bleibt der Gebietszuschnitt des QM-Gebiets Glasower Straße unverändert, erst ab dem 01. Januar 2028 treten diese Änderungen in Kraft.
Das neu zugeschnittene QM-Gebiet Glasower Straße:
Zusammen mit 13 bestehenden Fördergebieten werden dann insgesamt 24 Quartiere gefördert. Mit der Städtebauförderung unterstützen der Bund und das Land Berlin die Bezirke bei der nachhaltigen Quartiersentwicklung. Im Rahmen des Programms „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ wurden seit 1999 bereits Fördermittel in Höhe von mehr als 700 Millionen Euro in die Stabilisierung von 50 Quartieren investiert.
