Meteorologisch begann der Sommer schon am 1. Juni. Die Sommersonnenwende, der kalendarische Beginn, beginnt in vielen Ländern in diesem Jahr am Samstag, den 21. Juni. Dieser längste Tag des Jahres wird auch im Quartier gefeiert, von 17 bis 21 Uhr auf dem Kulturbunker, Rungiusstraße 19. Es werden Blumenkränze geflochten und ein Kunstprojekt lädt zum kreativen Mitmachen ein. Für Familien steht ein Spielbereich bereit. Natürlich gibt es auch wieder ein Buffet und es wird gegrillt. Und wie es Tradition ist bei Sonnenwendfeiern, wird Musik aus verschiedenen Teilen der Welt gespielt, mit Handpan, Keltischer Harfe, Geige und mehr.
Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projektes „Nachbarschaftliches Miteinander auf dem Kulturbunker“ durchgeführt, gefördert aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“.
Wissenswertes zur Sommersonnenwende
Zur Sommersonnenwende erreicht die Sonne zwischen dem 20., 21. oder 22. Juni ihren höchsten Stand über dem Horizont, entsprechend im Winter am 21. oder 22. Dezember den tiefsten. Die Verehrung der Sonne und des wiederkehrenden Lichtes reicht bis in die Anfänge der Menschheit zurück, denn das Gestirn ist Voraussetzung für das Leben auf der Erde. Nach dem dunklen und kalten Winter wird der Sommer besonders herbeigesehnt. In Nordeuropa wird das als Mittsommerfest mit Liedern und Tänzen gefeiert. In den alten germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Religionen hatten Sonnenwendfeste eine mythische Bedeutung. Die größte Sommersonnwendfeier in Europa findet im englischen Stonehenge statt, die größte Deutschlands an den Externsteinen im Teutoburger Wald.
