Am 12. August 2026 kam die Aktionsfondsjury zu ihrer zweiten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Zu Beginn gab es einen kurzen Überblick über die bisherigen Aktionen:
Zuletzt wurde beispielsweise die Aktion „Kiez-CleanUp Kranoldplatz“ gefördert. Seit einiger Zeit trafen sich Nachbar*innen zur Müllbeseitigung rund um den Platz, nun werden sie dabei vom Aktionsfonds finanziell unterstützt. Wer mitmachen will – die nächsten Termine sind am 19. August sowie am 3. und 17. September, jeweils ab 11 Uhr. Treffpunkt ist am Figurenensemble auf dem Kranoldplatz. Für gemeinsame Spiele und Begegnungen kann außerdem das Familien-Café im „Haus der Familie“ jetzt Sachmittel beschaffen. Auch die Anträge der Kita „Kleiner Fratz“ und der Kita Südost im Mariendorfer Weg wurden bei der letzten Sitzung im April bewilligt, demnächst werden dort Hochbeete bepflanzt und der Kitagarten umgestaltet.
Zur 2. Sitzung lagen insgesamt vier neue Anträge mit tollen Ideen vor:
Der erste Antrag kam vom Jugendclub „SpinOff“. Dieser hat nach seinem Umzug ein Stückchen Außenbereich im Hof. Mit den Kindern und Jugendlichen soll er zu einem attraktiven Aufenthalts- und Begegnungsort werden: mit Beeten, einem Garten mit Pflanzen und selbstgefertigter Deko sowie einem Sitzbereich. Das Ergebnis wird den Eltern und allen Beteiligten bei einem kleinen Fest präsentiert. Damit sich alle recht lange daran erfreuen können, wird ein Gartenteam gebildet, das sich um die Pflege kümmert. Und so ganz nebenbei erfahren die Jugendlichen etwas über die Natur und deren Erhalt. Für Gartengeräte und Pflanzen brauchen sie Mittel aus dem Aktionsfonds.
Die Temporären Spielstraßen auf der Glasower Straße erfreuen sich von Jahr zu Jahr steigender Beliebtheit. In diesem Jahr haben bereits zwei Termine stattgefunden. Für die kommenden zwei Tage am 25. August und 22. September soll eine Experimentierwerkstatt angeboten werden. An einem Stand gab es bisher kleinere Kreativangebote, die bei den Kindern gut ankamen. Das soll nun in zwei Workshops erweitert werden für verschiedene Altersgruppen. Dafür wurden im zweiten Antrag der Sitzung Fördergelder angefragt.
Der dritte Antrag kam von Anwohnenden der Juliusstraße. Sie wollen die Nachbarschaft enger zusammenbringen und den Austausch untereinander fördern. Für ihren ersten Nachbarschaftstag im September soll sauber gemacht und ein Sperrmüllabtransport organisiert und Baumscheiben bepflanzt werden. Zum Abschluss treffen sich dann alle beim gemeinsamen Grillen. Für die Vorbereitung und Durchführung der Aktion wurden Mittel beantragt.
Der vierte Antrag wurde von proNeubritz e.V. für die Durchführung des 6. Dezentralen Kiezfestes am 4. September 2026 gestellt. Mit den Fördergelden sollen Material und kleine Preise für die einzelnen Stationen sowie Druckkosten für Laufzettel und Flyer bezahlt werden.
Die Aktionsfondsjury sah sich die Anträge an und stellte einige Nachfragen. Alle Anträge wurden einstimmig befürwortet. Auch die Jurymitglieder, die nicht anwesend sein konnten, hatten digital einstimmig für die Anträge gestimmt. Somit können alle vier Aktionen durchgeführt werden.
Wir wünschen den Antragstellenden viel Erfolg und schöne gemeinsame Momente bei der Umsetzung ihrer Ideen und freuen uns auf die Ergebnisse!
Updates der Aktionen werden wir auch hier auf unserer Webseite teilen.
