Diskussion im Quartiersrat über Projekte für 2027

Zu Beginn der 27. Sitzung des Quartiersrates am 9. September 2026 stellte sich das neueste Mitglied im QM-Team vor: Angie Panchana. Außerdem stellten sich zwei Anwohnende vor, die neu im Glasower Kiez sind und mal in die Arbeit des ehrenamtlichen Gremiums hineinschnuppern wollten. 

Erster Programmpunkt waren Neuigkeiten aus dem Kiez: Seit dem 1. September gibt es das Projekt „Kiezladen“ im Haus der Familie, Glasower Straße 54. Träger ist die Kleiner Fratz GmbH. Mit dem offenen Treffpunkt für Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier soll die Begegnung und der Austausch zwischen diversen Anwohnenden gefördert werden, auch abends und am Wochenende. Im Kiezladen haben sie einen besseren Zugang zu Informationen über Angebote, Projekte und Beratungsstellen im Bezirk, was die Vernetzung lokaler Initiativen, Einrichtungen und Projekte unterstützt. Das stärkt zugleich das Engagement und die Beteiligung im Quartier. Zur Zeit werden die Räume dafür hergerichtet und sollen im November nutzbar sein. 

Vier Projekte für 2026 standen zur Diskussion.

Für ein weiteres, neues Projekt „HitzeKiK – Klimamaßnahmen im Kiez“ wird derzeit die Ausschreibung für den Trägerwettbewerb vorbereitet. Neu ist das Projekt „HabiBici“ nicht mehr, sondern schon gut bekannt durch die Teilnahme an zahlreichen Veranstaltungen. Aber das Team sucht derzeit einen Stellplatz für die mobile Fahrrad-Reparaturstation in Form eines Lastenrads. Wer eine Idee hat für einen geeigneten, überdachter Stellplatz, kann sich sehr gerne beim QM-Team melden.

Der inhaltliche Schwerpunkt der Sitzung war die anschließende Diskussion und Abstimmung über die Projekte für 2027. In den Zusammenkünften der vergangenen Monate wurden vier Projektideen favorisiert: die Unterstützung Alleinerziehender, Straßensozialarbeit, ein Folgeprojekt für „KiezFit“ sowie ein Projekt zur Lernförderung und Kinderbibliothek. Letzteres ist nicht förderfähig und konnte somit nicht zur Abstimmung gestellt werden. 

Über drei mögliche Projekte wurde abgestimmt.

In der sich anschließenden Diskussion wurde die Frage gestellt: Ist der Bedarf für Straßensozialarbeit da? Gibt es ein erhöhtes Suchtproblem und Wohnungslosigkeit im Kiez? Inwieweit sind die Nachbarschaft und Einrichtungen davon betroffen? Anschließend wurde abgestimmt. Ganz klar vorn lag das Projekt zur Unterstützung Alleinerziehender. Und auch die Straßensozialarbeit wurde als wichtig erachtet, obwohl dazu noch fördertechnische Fragen zu klären sind. Auf dem dritten Platz kam das Nachfolgeprojekt von „KiezFit“. 

Wie immer zum Abschluss der Sitzung gab es eine Übersicht über kommende Veranstaltungen und Termine: Am 19. September 2026 bietet das Projekt „KiezFit“ beim Dezentralen Bewegungsfest von 12 bis 17.30 Uhr zahlreiche Möglichkeiten für Sport und Bewegung, u. a. im Haus der Familie, im Familienzentrum „Vielfalt“ und im Carl-Weder-Park. Der über den Aktionsfonds geförderte „Nachbarschaftstag Juliusstraße“ findet am 20. September statt, von 15 bis 19 Uhr. Und die Kiez-CleanUp-Gruppe, ebenfalls durch den Aktionsfonds unterstützt, trifft sich am 26. September ab 15 Uhr auf dem Kranoldplatz zum Aufräumen. Am 22. September verwandelt sich die Glasower Straße zwischen Benda- und Bruno-Bauer-Straße von 15 bis 18 Uhr ein letztes Mal für diese Jahr wieder in eine Temporäre Spielstraße.

Alle Veranstaltungen der QM-Projekte sowie der Aktionen, die über den Aktionsfonds gefördert werden, und weitere kostenfreie, öffentliche Angebote im Quartiersmanagement-Gebiet können außerdem ab sofort in dem interaktiven Veranstaltungskalender des QM Glasower Straße eingesehen werden.

Die nächste Quartiersratssitzung findet am 11. November 2026 statt.